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Brustzentrum Harz | |||||||||||||
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PressePresseartikel zum Brustzentrum Harz:Kooperation der Harz-Krankenhäuser trägt Früchte für die Bürgerinnen und Bürger der Region Gesamtzahlen im Jahre 2007
Am 01. April 2007, kurz vor der Gründung des neuen Landkreises Harz, fiel der Startschuss zu einer Kooperation zwischen den beiden großen Harzkrankenhäusern in Quedlinburg und Wernigerode, die sich für die Bürgerinnen und Bürger der Region bereits nach 10 Monaten bezahlt macht. Schwerpunkte der Kooperation sind die jeweiligen Kliniken für Gynäkologie und Geburtshilfe und beide Kinderkliniken. Unter gemeinsamer Leitung haben sich die Frauenkliniken in Quedlinburg und Wernigerode bereits in diesem kurzen Zeitabschnitt zu einem gynäkologischen Kompetenzzentrum weiter entwickelt. Sichtbarstes Zeichen hierfür ist die Bildung und Zertifizierung eines gemeinsamen Brustkrebszentrums nach den Vorgaben der Deutschen Krebshilfe am 01. April 2008. Im Rahmen einer offiziellen Begutachtung, überzeugen sich unabhängige Fachleute aus Medizin und Technik, ob die strengen Anforderungen an die Behandlung von Brustkrebspatientinnen nach höchsten Qualitätsstandards eingehalten werden. Dabei ist sichergestellt, dass die Behandlung in Quedlinburg und Wernigerode nach absolut gleichen Kriterien erfolgt. Das gemeinsame Ziel ist die optimale Behandlung der erkrankten Frauen. Abgerundet wird dieses Angebot durch ein Trainingscenter zur "Selbstuntersuchung der Brust", dass bereits Schülerinnen, als auch Frauen anderer Altersgruppen, die Möglichkeit zur frühen Prävention in Eigenregie bietet. Angeleitet werden die Frauen durch zwei erfahrene Oberärztinnen der Frauenkliniken in Quedlinburg und Wernigerode. Für die zweite Jahreshälfte 2008 ist geplant, in Quedlinburg ein Inkontinenzzentrum zu etablieren, um damit der steigenden Zahl an uro-gynäkologischen Krankheitsbildern gerecht zu werden. In Zusammenarbeit mit Urologen und Chirurgen werden dann alle Diagnostik- und Therapiestränge für diesen Teil des Behandlungsspektrums vornehmlich in Quedlinburg zusammenlaufen. Den zweiten Schwerpunkt der Nordharzer Kooperation bilden die beiden Kliniken für Kinder- und Jugendheilkunde in Wernigerode und Quedlinburg. Hier hat vor fast zehn Monaten Chefarzt Dr. med. Dieter Sontheimer die Verantwortung für beide Kinderkliniken übernommen. Auch für dieses Fachgebiet gilt das gleiche wie für die Frauenheilkunde, das Miteinander beider Einrichtungen setzt Synergieeffekte frei, die vor allem den Eltern und Ihren kranken Kindern zu Gute kommen. In der Gemeinsamkeit von Wernigerode und Quedlinburg spiegelt sich nun das gesamte Spektrum moderner Neonatologie wieder. Das heißt, anpassungsgestörte Neugeborene und Kinder jeden anderen Alters können an den Standorten hervorragend versorgt werden. Dazu gehört beispielsweise auch die Möglichkeit der kindgerechten gastroenterologischen Behandlung. Magen und Darm untersucht Kinderarzt Dr. med. Peter Klipstein endoskopisch mit viel Gefühl, Erfahrung und Kompetenz. Die schonende Untersuchung erleichtert doch den meisten kleinen Patienten die sonst nicht so angenehme Prozedur. Neben all der modernen Medizin muss gerade bei der Behandlung von Kindern viel Freiraum bleiben für Beschäftigung und Kreativität. In Wernigerode und Quedlinburg werden die kleinen Patienten in kindgerechten, hellen und farbenfrohen Räumen untergebracht. Ein Elternteil hat immer die Möglichkeit beim Kind zu bleiben und in der Klinik zu übernachten. Besonders geschultes Pflegepersonal kümmert sich nicht nur fachlich sondern auch mit aller menschlichen Fürsorge um die Kleinen. Umstände, Umgang und Wohlfühlfaktor spielen eine ganz erhebliche Rolle, wenn es um die schnelle und sichere Genesung der Kinder geht. Dieser bekannten Tatsache folgend, richtete Chefarzt Dr. Sontheimer in Wernigerode sogar einen Streichelzoo ein, der ähnlich wie das bekannte Therapeutische Reiten, einen unschätzbar positiven Einfluss auf die Psyche und damit den Genesungsverlauf der Kinder hat. Als Fazit bleibt festzuhalten, dass der Erfolg der Kooperation beider Krankenhäuser in Quedlinburg und Wernigerode sichtbar ist und Vorteile bringt. Vorteile, die den Bürgerinnen und Bürgern der Region zu Gute kommen. Neben allen Unwägbarkeiten von Gesundheitsreformen und wirtschaftlich knapper Ressourcen, bleibt doch die moderne und kompetente Versorgung der Patienten das vorrangige Ziel. |
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